Hands on & Quiz
Statistik-Quiz
Beantwortet 0 / 72 · Richtig 0
1. Die Standardabweichung als Maß der Streuung
Kernidee
Der Mittelwert allein sagt wenig. Erst die Streuung (SD) zeigt, wie ähnlich oder unterschiedlich eine Gruppe ist, und macht einen einzelnen Wert überhaupt deutbar.
- 1.1Wahr/Falsch
Zwei Lerngruppen mit demselben Mittelwert sind statistisch gleich zu bewerten.
- 1.2MC
Wie hängt die Standardabweichung mit der Varianz zusammen?
- 1.3Kurzantwort
Warum werden die Abstände vom Mittelwert quadriert, und wozu dient das anschließende Wurzelziehen?
- 1.4MC
In einer normalverteilten Gruppe liegen rund 95 % der Werte im Bereich …
- 1.5Rechnen
Test mit M = 50, SD = 5: z-Wert und ungefährer Prozentrang für einen Rohwert von 60?
- 1.6Rechnen
Derselbe Rohwert 60, M = 50, aber SD = 15: wie viele SD über dem Mittel, welcher PR?
- 1.7Rechnen
Eine Person liegt genau 1 SD über dem Mittel. Welcher T-Wert und welcher IQ-Wert?
- 1.8Wahr/Falsch
Der Standardmessfehler (SE) ist ebenfalls eine Standardabweichung.
- 1.9Kurzantwort
Warum ist „60 Punkte" ohne Angabe der SD kaum aussagekräftig?
2. Normierung und Bezugsnormen
Kernidee
Ein Normwert beschreibt keine Eigenschaft des Kindes, sondern seine Position in einer Vergleichsgruppe. Deshalb entscheidet die Wahl der Bezugsnorm mit über die Aussage.
- 2.1MC
Welche Zuordnung von Bezugsnorm und Vergleich ist korrekt?
- 2.2Wahr/Falsch
Ein hoher Normwert ist eine Eigenschaft des Kindes.
- 2.3Rechnen
8-jähriges Kind liest 40 WpM; Normgruppe M = 32, SD = 8. z- und T-Wert?
- 2.4Rechnen
Ergebnis bei z = −1: welcher IQ-Wert?
- 2.5MC
Wozu dient der Vergleich mit Celsius und Fahrenheit?
- 2.6MC
Wo erzeugt ein kleiner z-Unterschied den größten Sprung im Prozentrang?
- 2.7Kurzantwort
Warum wird derselbe Rohwert bei jüngeren Kindern zu einem hohen, bei älteren zu einem niedrigen Normwert?
- 2.8Wahr/Falsch
Der Prozentrang eignet sich gut, um Verläufe und Unterschiede rechnerisch zu vergleichen.
- 2.9Wahr/Falsch
Ein glatter T-Wert von 38 ist eine präzise, eindeutige Aussage.
3. T-Werte und Prozentränge verstehen
Kernidee
T-Werte sind gleichabständig und dürfen gerechnet werden; Prozentränge sind es nicht und dienen vor allem der anschaulichen Mitteilung.
- 3.1Kurzantwort
Mit welchem M und welcher SD ist die T-Skala definiert?
- 3.2Rechnen
Kind erreicht T = 40. z-Wert und ungefährer Prozentrang?
- 3.3MC
Welche Aussage zur Abständigkeit ist korrekt?
- 3.4Wahr/Falsch
Von T = 50 auf T = 55 steigt der PR um 19 Punkte (50 → 69).
- 3.5Wahr/Falsch
Die T-Bewegung 70 → 75 verändert den PR genauso stark wie 50 → 55.
- 3.6MC
Zwei Kinder haben PR 1 bzw. PR 9. Was gilt förderdiagnostisch?
- 3.7Kurzantwort
Warum bildet man Konfidenzintervalle nicht direkt in Prozenträngen?
- 3.8MC
Welcher T-Bereich gilt als „durchschnittlich"?
- 3.9Rechnen
Zu PR 84: z-Wert, T-Wert und Deutung in Worten?
4. Vom wahren Wert zum Konfidenzintervall
Kernidee
Jeder Testwert ist wahrer Wert plus zufälliger Messfehler. Das Konfidenzintervall macht diese Unsicherheit sichtbar, statt sie hinter einer glatten Zahl zu verstecken.
- 4.1MC
Was besagt X = T + E?
- 4.2Wahr/Falsch
Der beobachtete Testwert entspricht dem wahren Wert der Person.
- 4.3MC
Was beschreibt die Reliabilität?
- 4.4Kurzantwort
Ab welchem Reliabilitätswert gilt ein Test als „gut" bzw. „sehr gut", und wo steht der Wert?
- 4.5Rechnen
SD = 10, Rel = 0,84. Standardmessfehler SE?
- 4.6Rechnen
X = 30, SE = 4, 95 %-Niveau (z = 1,96): Konfidenzintervall?
- 4.7MC
Welcher z-Faktor gehört zum 99 %-Niveau, und was folgt aus dem Wechsel 95 % → 99 %?
- 4.8Wahr/Falsch
Je höher die Reliabilität, desto breiter das Konfidenzintervall.
- 4.9MC
A = 28, B = 32 Punkte; ihre 95 %-Intervalle überlappen. Was folgt?
5. Cut-Off-Werte und Förderentscheidungen
Kernidee
Ein Cut-Off ist eine hilfreiche Signalgrenze, kein Urteil. Ob eine Schwellenentscheidung trägt, hängt vom Konfidenzintervall ab, nicht vom exakten Zahlenwert.
- 5.1Rechnen
T-Skala, Rel = 0,80. Standardmessfehler SE?
- 5.2Rechnen
Kind mit T = 39 (SE ≈ 4,5): 95 %-KI berechnen und gegen Cut-Off T = 40 beurteilen.
- 5.3MC
Wovon hängt der SE auf der T-Skala ab?
- 5.4Wahr/Falsch
T = 39 und T = 41 sind klar unterscheidbar und rechtfertigen gegensätzliche Entscheidungen.
- 5.5MC
Wann „trägt" eine Schwellenentscheidung?
- 5.6Kurzantwort
Du senkst bei einem Grenzfall die Reliabilität. Was passiert mit KI und Entscheidung?
- 5.7Wahr/Falsch
Ein Cut-Off ist ein Urteil, das die Förderentscheidung selbst fällt.
- 5.8MC
Welcher z-Wert gehört zum 99 %-Konfidenzniveau?
- 5.9Transfer
Testwert knapp unter dem Cut-Off, aber ein erheblicher Teil des KI liegt oberhalb. Was heißt das für das Etikett „Förderbedarf"?
6. Itemschwierigkeit und Trennschärfe
Kernidee
Gute Items sind mittelschwer und trennscharf. Erst beide Eigenschaften zusammen machen einen Test brauchbar; mehr Items helfen nur, wenn sie mitziehen.
- 6.1MC
Ein Item hat P = 88 %. Bewertung?
- 6.2Rechnen
Von 150 Personen lösen 45 ein Item. P berechnen und einordnen.
- 6.3Wahr/Falsch
Eine negative Trennschärfe ist unproblematisch, solange P zwischen 20 und 80 % liegt.
- 6.4Kurzantwort
Wie ist die Trennschärfe definiert, und was bedeutet „korrigiert"?
- 6.5MC
Ab welchen Werten gilt ein Item als akzeptabel bzw. gut?
- 6.6MC
Welches Item liegt in der „Qualitätszone"?
- 6.7Wahr/Falsch
Ein längerer Test ist automatisch zuverlässiger.
- 6.8Rechnen
k = 10 Items, mittlere Trennschärfe r̄ = 0,30. Cronbachs α = (k · r̄) / (1 + (k − 1) · r̄)?
- 6.9Kurzantwort
Wozu dient die Faktoranalyse bei Cronbachs Alpha, und was bedeutet eine negative Faktorladung?
7. Validität jenseits der Reliabilität
Kernidee
Reliabilität heißt „misst zuverlässig", Validität heißt „misst das Richtige". Ein Test kann zuverlässig am Ziel vorbeimessen, deshalb ist Validität die wichtigere und zugleich anspruchsvollere Frage.
- 7.1MC
Worin unterscheiden sich Reliabilität und Validität?
- 7.2Wahr/Falsch
Ein hochreliabler Test ist damit automatisch valide.
- 7.3MC
Was steuert in der Zielscheiben-Metapher die Reliabilität?
- 7.4Kurzantwort
Warum ist ein konsistent falsch messender Test gefährlicher als ein unscharfer?
- 7.5MC
Ein Dyskalkulietest korreliert hoch mit Rechentests, niedrig mit Lesetests. Welche Validitätsart?
- 7.6Kurzantwort
Ein Schuleignungstest sagt Noten zwei Jahre später vorher. Validitätsart + zugehöriger Kennwert?
- 7.7MC
Reliabilität = 0,64. Theoretische Obergrenze der Validität?
- 7.8Wahr/Falsch
„Eigentlich valide, nur schlecht gemessen" ist eine sinnvolle Verteidigung eines unzuverlässigen Tests.
- 7.9Kurzantwort
Warum ist Validität keine feste Eigenschaft des Tests selbst?
8. Lernverlaufsdiagnostik
Kernidee
Über Wirksamkeit entscheidet nicht der einzelne Messpunkt, sondern die abgesicherte Steigung der Trendlinie über viele Messungen. Reliabilität entsteht hier durch Wiederholung.
- 8.1MC
Was trägt die Entscheidung über die Wirksamkeit einer Förderung?
- 8.2Wahr/Falsch
Zwei Messungen (Beginn und Ende) genügen für einen sicheren Fortschrittsnachweis.
- 8.3Kurzantwort
Wie hoch ist die fachliche Mindestlernrate (CBM-Reading), an der die Lernrate gemessen wird?
- 8.4MC
Wann sollte die Förderung angepasst werden?
- 8.5MC
95 %-KI der Lernrate: 0,4 bis 1,6 W/Wo; Mindestlernrate 1,0. Was folgt?
- 8.6Wahr/Falsch
Mehr Messzeitpunkte machen auch den einzelnen Messwert genauer.
- 8.7Kurzantwort
Ab wie vielen Messzeitpunkten wird die Trendschätzung „deutlich stabiler", und wovon hängt die genaue Zahl ab?
- 8.8MC
Warum „täuschen wenige Punkte"?
- 8.9Rechnen
n = 7 Wochen, Lernrate b = 1,8 W/Wo, SE_b = 0,25; t-Wert (df = 5) = 2,571. 95 %-KI der Lernrate berechnen und bei Mindestlernrate 1,0 entscheiden.