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Statistik-Quiz

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MCWahr/FalschKurzantwortRechnenTransfer

1. Die Standardabweichung als Maß der Streuung

Kernidee

Der Mittelwert allein sagt wenig. Erst die Streuung (SD) zeigt, wie ähnlich oder unterschiedlich eine Gruppe ist, und macht einen einzelnen Wert überhaupt deutbar.

  1. 1.1
    Wahr/Falsch

    Zwei Lerngruppen mit demselben Mittelwert sind statistisch gleich zu bewerten.

  2. 1.2
    MC

    Wie hängt die Standardabweichung mit der Varianz zusammen?

  3. 1.3
    Kurzantwort

    Warum werden die Abstände vom Mittelwert quadriert, und wozu dient das anschließende Wurzelziehen?

  4. 1.4
    MC

    In einer normalverteilten Gruppe liegen rund 95 % der Werte im Bereich …

  5. 1.5
    Rechnen

    Test mit M = 50, SD = 5: z-Wert und ungefährer Prozentrang für einen Rohwert von 60?

  6. 1.6
    Rechnen

    Derselbe Rohwert 60, M = 50, aber SD = 15: wie viele SD über dem Mittel, welcher PR?

  7. 1.7
    Rechnen

    Eine Person liegt genau 1 SD über dem Mittel. Welcher T-Wert und welcher IQ-Wert?

  8. 1.8
    Wahr/Falsch

    Der Standardmessfehler (SE) ist ebenfalls eine Standardabweichung.

  9. 1.9
    Kurzantwort

    Warum ist „60 Punkte" ohne Angabe der SD kaum aussagekräftig?

2. Normierung und Bezugsnormen

Kernidee

Ein Normwert beschreibt keine Eigenschaft des Kindes, sondern seine Position in einer Vergleichsgruppe. Deshalb entscheidet die Wahl der Bezugsnorm mit über die Aussage.

  1. 2.1
    MC

    Welche Zuordnung von Bezugsnorm und Vergleich ist korrekt?

  2. 2.2
    Wahr/Falsch

    Ein hoher Normwert ist eine Eigenschaft des Kindes.

  3. 2.3
    Rechnen

    8-jähriges Kind liest 40 WpM; Normgruppe M = 32, SD = 8. z- und T-Wert?

  4. 2.4
    Rechnen

    Ergebnis bei z = −1: welcher IQ-Wert?

  5. 2.5
    MC

    Wozu dient der Vergleich mit Celsius und Fahrenheit?

  6. 2.6
    MC

    Wo erzeugt ein kleiner z-Unterschied den größten Sprung im Prozentrang?

  7. 2.7
    Kurzantwort

    Warum wird derselbe Rohwert bei jüngeren Kindern zu einem hohen, bei älteren zu einem niedrigen Normwert?

  8. 2.8
    Wahr/Falsch

    Der Prozentrang eignet sich gut, um Verläufe und Unterschiede rechnerisch zu vergleichen.

  9. 2.9
    Wahr/Falsch

    Ein glatter T-Wert von 38 ist eine präzise, eindeutige Aussage.

3. T-Werte und Prozentränge verstehen

Kernidee

T-Werte sind gleichabständig und dürfen gerechnet werden; Prozentränge sind es nicht und dienen vor allem der anschaulichen Mitteilung.

  1. 3.1
    Kurzantwort

    Mit welchem M und welcher SD ist die T-Skala definiert?

  2. 3.2
    Rechnen

    Kind erreicht T = 40. z-Wert und ungefährer Prozentrang?

  3. 3.3
    MC

    Welche Aussage zur Abständigkeit ist korrekt?

  4. 3.4
    Wahr/Falsch

    Von T = 50 auf T = 55 steigt der PR um 19 Punkte (50 → 69).

  5. 3.5
    Wahr/Falsch

    Die T-Bewegung 70 → 75 verändert den PR genauso stark wie 50 → 55.

  6. 3.6
    MC

    Zwei Kinder haben PR 1 bzw. PR 9. Was gilt förderdiagnostisch?

  7. 3.7
    Kurzantwort

    Warum bildet man Konfidenzintervalle nicht direkt in Prozenträngen?

  8. 3.8
    MC

    Welcher T-Bereich gilt als „durchschnittlich"?

  9. 3.9
    Rechnen

    Zu PR 84: z-Wert, T-Wert und Deutung in Worten?

4. Vom wahren Wert zum Konfidenzintervall

Kernidee

Jeder Testwert ist wahrer Wert plus zufälliger Messfehler. Das Konfidenzintervall macht diese Unsicherheit sichtbar, statt sie hinter einer glatten Zahl zu verstecken.

  1. 4.1
    MC

    Was besagt X = T + E?

  2. 4.2
    Wahr/Falsch

    Der beobachtete Testwert entspricht dem wahren Wert der Person.

  3. 4.3
    MC

    Was beschreibt die Reliabilität?

  4. 4.4
    Kurzantwort

    Ab welchem Reliabilitätswert gilt ein Test als „gut" bzw. „sehr gut", und wo steht der Wert?

  5. 4.5
    Rechnen

    SD = 10, Rel = 0,84. Standardmessfehler SE?

  6. 4.6
    Rechnen

    X = 30, SE = 4, 95 %-Niveau (z = 1,96): Konfidenzintervall?

  7. 4.7
    MC

    Welcher z-Faktor gehört zum 99 %-Niveau, und was folgt aus dem Wechsel 95 % → 99 %?

  8. 4.8
    Wahr/Falsch

    Je höher die Reliabilität, desto breiter das Konfidenzintervall.

  9. 4.9
    MC

    A = 28, B = 32 Punkte; ihre 95 %-Intervalle überlappen. Was folgt?

5. Cut-Off-Werte und Förderentscheidungen

Kernidee

Ein Cut-Off ist eine hilfreiche Signalgrenze, kein Urteil. Ob eine Schwellenentscheidung trägt, hängt vom Konfidenzintervall ab, nicht vom exakten Zahlenwert.

  1. 5.1
    Rechnen

    T-Skala, Rel = 0,80. Standardmessfehler SE?

  2. 5.2
    Rechnen

    Kind mit T = 39 (SE ≈ 4,5): 95 %-KI berechnen und gegen Cut-Off T = 40 beurteilen.

  3. 5.3
    MC

    Wovon hängt der SE auf der T-Skala ab?

  4. 5.4
    Wahr/Falsch

    T = 39 und T = 41 sind klar unterscheidbar und rechtfertigen gegensätzliche Entscheidungen.

  5. 5.5
    MC

    Wann „trägt" eine Schwellenentscheidung?

  6. 5.6
    Kurzantwort

    Du senkst bei einem Grenzfall die Reliabilität. Was passiert mit KI und Entscheidung?

  7. 5.7
    Wahr/Falsch

    Ein Cut-Off ist ein Urteil, das die Förderentscheidung selbst fällt.

  8. 5.8
    MC

    Welcher z-Wert gehört zum 99 %-Konfidenzniveau?

  9. 5.9
    Transfer

    Testwert knapp unter dem Cut-Off, aber ein erheblicher Teil des KI liegt oberhalb. Was heißt das für das Etikett „Förderbedarf"?

6. Itemschwierigkeit und Trennschärfe

Kernidee

Gute Items sind mittelschwer und trennscharf. Erst beide Eigenschaften zusammen machen einen Test brauchbar; mehr Items helfen nur, wenn sie mitziehen.

  1. 6.1
    MC

    Ein Item hat P = 88 %. Bewertung?

  2. 6.2
    Rechnen

    Von 150 Personen lösen 45 ein Item. P berechnen und einordnen.

  3. 6.3
    Wahr/Falsch

    Eine negative Trennschärfe ist unproblematisch, solange P zwischen 20 und 80 % liegt.

  4. 6.4
    Kurzantwort

    Wie ist die Trennschärfe definiert, und was bedeutet „korrigiert"?

  5. 6.5
    MC

    Ab welchen Werten gilt ein Item als akzeptabel bzw. gut?

  6. 6.6
    MC

    Welches Item liegt in der „Qualitätszone"?

  7. 6.7
    Wahr/Falsch

    Ein längerer Test ist automatisch zuverlässiger.

  8. 6.8
    Rechnen

    k = 10 Items, mittlere Trennschärfe r̄ = 0,30. Cronbachs α = (k · r̄) / (1 + (k − 1) · r̄)?

  9. 6.9
    Kurzantwort

    Wozu dient die Faktoranalyse bei Cronbachs Alpha, und was bedeutet eine negative Faktorladung?

7. Validität jenseits der Reliabilität

Kernidee

Reliabilität heißt „misst zuverlässig", Validität heißt „misst das Richtige". Ein Test kann zuverlässig am Ziel vorbeimessen, deshalb ist Validität die wichtigere und zugleich anspruchsvollere Frage.

  1. 7.1
    MC

    Worin unterscheiden sich Reliabilität und Validität?

  2. 7.2
    Wahr/Falsch

    Ein hochreliabler Test ist damit automatisch valide.

  3. 7.3
    MC

    Was steuert in der Zielscheiben-Metapher die Reliabilität?

  4. 7.4
    Kurzantwort

    Warum ist ein konsistent falsch messender Test gefährlicher als ein unscharfer?

  5. 7.5
    MC

    Ein Dyskalkulietest korreliert hoch mit Rechentests, niedrig mit Lesetests. Welche Validitätsart?

  6. 7.6
    Kurzantwort

    Ein Schuleignungstest sagt Noten zwei Jahre später vorher. Validitätsart + zugehöriger Kennwert?

  7. 7.7
    MC

    Reliabilität = 0,64. Theoretische Obergrenze der Validität?

  8. 7.8
    Wahr/Falsch

    „Eigentlich valide, nur schlecht gemessen" ist eine sinnvolle Verteidigung eines unzuverlässigen Tests.

  9. 7.9
    Kurzantwort

    Warum ist Validität keine feste Eigenschaft des Tests selbst?

8. Lernverlaufsdiagnostik

Kernidee

Über Wirksamkeit entscheidet nicht der einzelne Messpunkt, sondern die abgesicherte Steigung der Trendlinie über viele Messungen. Reliabilität entsteht hier durch Wiederholung.

  1. 8.1
    MC

    Was trägt die Entscheidung über die Wirksamkeit einer Förderung?

  2. 8.2
    Wahr/Falsch

    Zwei Messungen (Beginn und Ende) genügen für einen sicheren Fortschrittsnachweis.

  3. 8.3
    Kurzantwort

    Wie hoch ist die fachliche Mindestlernrate (CBM-Reading), an der die Lernrate gemessen wird?

  4. 8.4
    MC

    Wann sollte die Förderung angepasst werden?

  5. 8.5
    MC

    95 %-KI der Lernrate: 0,4 bis 1,6 W/Wo; Mindestlernrate 1,0. Was folgt?

  6. 8.6
    Wahr/Falsch

    Mehr Messzeitpunkte machen auch den einzelnen Messwert genauer.

  7. 8.7
    Kurzantwort

    Ab wie vielen Messzeitpunkten wird die Trendschätzung „deutlich stabiler", und wovon hängt die genaue Zahl ab?

  8. 8.8
    MC

    Warum „täuschen wenige Punkte"?

  9. 8.9
    Rechnen

    n = 7 Wochen, Lernrate b = 1,8 W/Wo, SE_b = 0,25; t-Wert (df = 5) = 2,571. 95 %-KI der Lernrate berechnen und bei Mindestlernrate 1,0 entscheiden.